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CD Besprechungen:

„Wenn es mit de Fallas „Escena – Canción del fuego fatuo” beginnt, geht des Hörers Herz weit auf über so viel Wohlklang. Der Einstieg nimmt gefangen. (…) Dann Rodrigo! Nirgends rutscht Reinbeck ins Klischee eines falsch verstandenen Lyrismus ab, predigt aber auch keine neue Sachlichkeit. Anschlag und Intonation bleiben durchgängig eine helle Freude. (…) Tillmann Reinbeck holt aus den Vorlagen alles an purer Musik heraus, was drin zu stecken scheint.
Das gilt auch für die fünf Albéniz-Sätze: „Asturias“ ganz anders, ganz singbar, swingend und tänzerisch. Und der Vierte, „Mallorca“, ist dann der Höhepunkt der Platte und vielleicht der für Reinbeck typischste, weil ausdrucksreichste Satz. (…)
Dieser Interpret ist schon längst mehr als die Summe einer exzellenten deutsch – spanischen Ausbildung. Ein Lyriker mit starker, offensiver Hand.
(Akustik Gitarre, Ausgabe 6/02)

„Ein Interpret, der eine Einspielung dieser schon oft auf Tonträgern verewigten Stücke macht, sollte etwas grundsätzlich Neues zu sagen haben, um das Interesse eines breiten Publikums wecken zu können. Genau dies gelingt Reinbeck aufs Vortrefflichste. (…)
Mit seinem expressiven und virtuosen Spiel trägt der Interpret sowohl dem folkloristischen spanischen Kolorit als auch den Elementen der europäischen Kunstmusik Rechnung.
Bei seinem klar konturierten Vortrag erweist sich Reinbeck als ein wahrer Meister der Dynamik. Nur wenige Solisten verfügen über eine derartig breite Spannweite und verstehen es, diese auf solch exzellente Art und Weise zu nutzen. (…)
Herzlichen Glückwunsch zu dieser Einspielung!“
(GitarreHamburg.de, 2.1.2003)

Solo

"Sein Gitarrenspiel ist von tiefer Musikalität erfüllt. Technisch lupenrein und stilistisch ohne den kleinsten Schnörkel.(...) Bei Fernando Sors Fantasie Elégiaque fasziniert unmittelbar die große dynamische Spannweite, die Tillmann Reinbeck mit geradezu dramatischer Intensität aufreißt.(...) Die Sonata von Antonio José gibt er farbig und zart und mit einer Klarheit voller Poesie wieder. Das Finale begeistert durch edelste Virtuosität."
(Reutlinger General-Anzeiger, 26.2.2001)

"Von Reinbeck hörte man eine variantenreiche, mit viel Liebe gestaltete Interpretation der Chaconne d-moll von J.S.Bach."
(Heilbronner Stimme, 11.4.2000)

"Daß eine Gitarre ein Werk eindrucksvoll interpretieren kann, das Bach für Violine komponiert hat, verdeutlichte Tillmann Reinbeck in der Sonate a-moll. Das gefühlvolle Vibrato stand einer gesanglichen Violininterpretation in nichts nach." (Südkurier, 30.12 97)

"Schön zeichnete der junge Tillmann Reinbeck den weiten Spannungsbogen, mit viel Fingerspitzengefühl für die Flageoletts und die Dynamikwechsel."
(Wiesbadener Kurier, 22.3.91)

Kammermusik

"Gitarrenkunst vom Feinsten/ Duo Arteson
gastierte in Furtwangen.
"
"...Dem Liebhaber von Klaviermusik waren die Schumannschen "Kinderszenen" nicht unbekannt und er konnte sich über die neue Art, diese genial-beseelten Tonminiaturen hören zu können, nur freuen, erklangen die Stücke auf der Gitarre doch womöglich noch bildhafter, noch inniger als auf dem Klavier gespielt...
Der "Rest" des Konzertes war dann eine Hommage an die große spanische Gitarrenkunst, die die beiden Solisten mit ihrem äußerst feinfühligen, perfekt aufeinander abgestimmten Spiel unterstrichen. Schluß- und Höhepunkt: Der packende "Feuertanz" aus dem Ballett "El amor brujo", in dem Falla das Stampfen der Tänzer und das Flackern der Flammen in bitonal konstruierter Form genial darstellt. Lange anhaltender Beifall für zwei exellente Gitarrenkünstler."
(Badische Zeitung, 30.1.2002)

"Große Innigkeit und meisterliche Virtuosität"
„Es war ein Konzert der leisen Töne und filigranen Klangmuster, lyrische Gitarrenmusik, von der sich die Besucher in der Villinger Johanneskirche verzaubern ließen.
...Durch geschickten Wechsel der Melodieführung und das feinfühlige Herausarbeiten der einzelnen Stimmen, die sich aus einem dichtmaschigen Klangteppich entwickeln, gelang eine hervorragende Transparenz der Polyphonie. Die Feingliedrigkeit Schumannscher Tonkunst wurde in leisesten Nuancen sicht- und nachfühlbar, wie es am Klavier kaum möglich ist. Die farbige Schönheit der Gitarrensprache kam besonders in den spanischen Werken zur Geltung. Dunkle Flamenco-Akkorde in dramatischer Komplexität wechselten sich mit balladenhaftem Erzählstil ab, wahre Perlen gitarristischer Klangkunst, die Zuhörer waren entzückt. Lang anhaltender Beifall!“
(Südkurier, 27.11.2001)

"Gitarrenmusik vom Feinsten erlebten die Zuhörer, die in erfreulich großer Zahl zum Auftritt des Arion Gitarren Duo in die Pfrontener St. Nikolauskirche gepilgert waren. Ein geschmackvoll zusammengestelltes Programm, technische Perfektion, sensibles Zusammenspiel und eine lebendige Interpretationsweise prägten das Konzert."
(Allgäuer Zeitung, 21.8.95)

"Die mannigfachen Stimmungen der Sätze (Valses Poeticos),angeführt von einer stürmisch einsetzenden Introduktion, kennzeichnete das Duo mit melodisch-empfindsamem Gehalt.…eine Gelegenheit zu virtuosem, so auch wahrgenommenem Brillieren."
(Wiesbadener Tagblatt, 23.10.93)

"In den Werken von Debussy und Granados fanden die beiden Gitarristen Bitzer und Reinbeck zu einem nuancierten und farbenreichen Spiel zusammen und zeichneten sowohl rhythmische wie stimmungsvolle Impressionen."
(Stuttgarter Nachrichten, 27.10.92)